Radwege in Angeln – Lückenschluss geplant rundum Brunsholm

Am 16. Juni 2026 fand in der MZH Bojum eine Einwohnerversammlung der Gemeinden Esgrus und Stoltebüll zu fehlenden Radwegen in der Region statt. Es sollen Förderanträge gestellt werden, um die Radweglücken entlang der Landesstrassen rundum Brunsholm zu schließen.

Auszug Radwegenetz aus DA-Nord (www.gdi-sh.de)

Unter der Leitung von Sebastian Liebetrau (GV Esgrus) hat ein Projektteam Lösungsvorschläge erarbeitet, die den über 60 Teilnehmern vorgestellt wurden.

L21 – Grünholz bis Brunsholm

L21 – Brunsholm bis Arrild

L252 – Brunsholm bis Saustrup

Die 3 Teilstücke sind bei der Stabsstelle Radverkehr des Landes angemeldet sind, eine Projektskizze muss bis Ende Juni vorgelegt werden. Hierin sollen nicht nur die Teilstücke sondern auch mögliche Bypässe über Gemeindestraßen/-wege benannt werden.

Mit Genehmigung der Förderanträge kommt allerdings die Arbeit auf die betroffenen Gemeinden zu:
Machbarkeitsstudien beauftragen ,
Grundstücke erwerben sowie die
Bautätigkeiten unter Vertrag nehmen.
Die Käufe werden erst dann getätigt, wenn die Machbarkeit nachgewiesen und die Förderung zugesagt ist.

Die ZehnZebras wünschen dem Projektteam viel Erfolg, damit die Verkehrssicherheit in der Region für Radfahrer verbessert wird.

Gemeindevertretung unterstützt das Dörpsmobil

Grafik Dörpsmobil

Am 2. Juni 2026 hat die Gemeindevertretung Steinbergkirche entschieden, ein Dörpsmobil
anzuschaffen und zu betreiben. Mit diesem Schritt reiht sich Steinbergkirche in
die rund 50 Gemeinden Schleswig-Holsteins ein, die bereits ein solches
Fahrzeug nutzen (siehe https://www.doerpsmobil-sh.de/). Das Dörpsmobil ist ein Elektroauto, das unter bestimmten Bedingungen den Bürgerinnen und Bürgern im Ortszentrum zur Verfügung steht. Die Anschaffung und die dazugehörige App werden vom Land teilweise oder sogar vollständig gefördert.

Manfred Bogner hat zusammen mit Helge Wietz das Projekt weiter voran getrieben. Momentan haben sich über 30 Interessierte, teilweise auch als Fahrer mit mobilitätseingeschränkte MitbürgerInnen. Damit ist ein wirtschaftlicher Betrieb möglich.

Allerdings müssen sich zukünftige Nutzer noch bis 2027 gedulden, da Förderantrag, Vertragsgestaltung, Nutzungsbedingungen sowie Beschaffung und Herrichtung des Fahrzeugs noch Zeit benötigen.

Wer sich an dem Projekt beteiligen oder es nutzen möchte, schaut bitte in diesem Beitrag vorbei.